aktuelle Informationen zum Coronavirus

16/3/20
Praxisführung

COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

 

die Mitteilungen zu der Corona-Pandemie überstürzen sich zurzeit,in den verschiedenen Foren wird umfangreich diskutiert, fake news machen die Runde. Daher einige Informationen:

 

Gesichert ist, dass der Anstieg der Infektionen verlangsamt werden soll, um die Zahl schwer Erkrankter zeitlich zu strecken, damit diese adäquat behandelt werden können.

Es wird langfristig mit einer Infektionsquote der Bevölkerung wohl von 70 % gerechnet. Daher ist davon auszugehen, dass die Erkrankung auch uns alle erfassen wird. Die Infektionen werden demnach auftreten, aber hoffentlich nicht alle auf einmal.    

Wegen der nicht ausreichend verfügbaren Testmöglichkeiten ist die Quote an Todesfällen sicher zu hoch eingeschätzt.

Die KZBV hat auf ihrer Homepage einige wichtige Informationen zusammengestellt- https://www.kzbv.de/coronavirus-informationen-fuer-praxen.1371.de.html.

Weitere Informationen über Infektionsprophylaxe, Arbeitsschutz, Kurzarbeitergeld und Verdienstausfallentschädigung werden angeboten und mit Links zu einigen Institutionen verbunden: unter anderem zum Robert- Koch- Institut( https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html),

der Bundesagentur für Arbeit (https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld), der Bundeszahnärztekammer (https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/behandlungspflicht-von-erkrankten.html, https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/faq-coronavirus.html)

 

§ 56 Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass selbstständigen oder auch angestellten Zahnärzten der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen untersagt werden kann, z.B.  auch bei angeordneter Quarantäne. In diesem Fall steht den Betroffenen eine Entschädigung zu.  Die Mitteilung der KBV (https://www.kbv.de/html/1150_44631.php) gibt entsprechenden Hinweise zum Vorgehen und nennt die Behörden, bei denen Entschädigungen geltend gemacht werden können. Dies kann für die Betroffenen wirtschaftlich von entscheidender Bedeutung sein.

 

In den Praxen steht oft keine adäquate Schutzeinrichtung für die Corona-Patienten-Behandlung zur Verfügung.  Wegen Lieferschwierigkeiten gehen langsam auch die erforderlichen Desinfektionsmittel und Mundschutz aus. Ohne Hygienemaßnahmen wird ein Praxisbetrieb nicht möglich sein. Als Arbeitgeber haben wir die Fürsorgepflicht, unsere Angestellten vor Infektionen zu schützen.  

 

Praktische Tipps ohne Gewähr, die zudem kontinuierlich mit den aktuellen Veröffentlichungen abgestimmt werden müssen:

·        Information auf der Praxisweb- Site: Coronapositiv getestete Patienten sollen vor der Behandlung anrufen und weiteres Vorgehen besprechen.

·        In der Praxis speziellen Corona Anamnesebogen auslegen- bei Verdacht- Patient beim Warten mit Mundschutz ausstatten. Händedesinfektion für Patienten aufstellen

·        Mitarbeiter über Infektionsschutzmaßnahmen informieren und dokumentieren

·        Praxisorganisationsplan für Corona-verdachtsfälle und Corona positive Patienten aufstellen  

·        Behandlungen entsprechend den Empfehlungen der Körperschaften und des Robert- Koch – Instituts vornehmen.

 

Mit herzlichen Grüßen

Und bleiben Sie gesund

 

 

Dr. Armin Walter

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Kommentare zur Frage " .Halten Sie staatliche Finanzhilfen für Zahnarztpraxen für notwendig: - Jahr 2019 war das beste. es würde reichen wenn der Staat auf die Zuzahlung der Einkommenssteuer gegenüber 2018 verzichten würde. Dann bräuchte man kein zusätzliches Almosen mehr. Die Nachzahlung der Steuer für das Jahr 2019 kann man dann für das stopfen der Löcher im diesem Jahr 2020 verwenden. Notwendig halte ich es für solche, die es aufgrund ihrer Praxiszahlen wirklich brauchen (unter strenger Berücksichtigung ihrer privaten Notwendigkeiten und der vorhandenen Praxisrücklagen!). Einen Ausgleich für entgangenen Umsatz wäre nur recht und gerecht - wenn man sieht, wer so alles wie unterstützt wird!!! Nur für Neugründung, max bis 5 Jahre nach Start. D Wenn KUG umgesetzt wird, dann keine weitere Maßnahme notwendig. Dann aber Konsequenzen wie Entlassungen erforderlich. Eine Hygieneausgleich ist absolut erforderlich. Eventuell ja, aber nicht mit der Gießkanne. Ja, aber was hilft eine Antragsfrist für die staatliche Hilfe bis Ende Mai 2020, wenn die Folgen erst im 3. + 4. Quartal sichtbar werden. Und die versprochene Auszahlung von 90% des Vorjahresumsatzes (was würde da eigentlich alles mit einbezogen, nur KCH?) wäre ja mittlerweile auch nur noch ein Kredit... Zudem denke ich, wird die Bereitschaft der Patienten für Zuzahlungen/kostenintensiver ZE wg. Angst vor Arbeitslosigkeit sinken... Führen Sie die Befragung mal am Ende des Jahres oder Anfang nächstes Jahr durch. Dann werden die Probleme richtig kommen. Nicht in der Form wie jetzt - Konjukturprogramm - höhere Zuzahlungen für PZR / ZE als Nachfrageanreiz wäre sinnvoll! Ja, aber nicht nur für März- Mai, denn das dicke Ende kommt noch, weil die Patienten kein Geld mehr für Zuzahlungen oder ZE haben. Es wurden schon Planungstermine für den Herbst storniert. Aufhebung des Budgets für Ärzte und Zahnärzte!!!! Ich bin selbständiger Unternehmer und kein Bettler. Wer nicht damit umgehen kann soll sich verbeamten lassen oder Landwirt werden. Steuersenkungen Wenn notwendig natürlich! Viel besser wäre es die übertrieben Einschränkungen und die Panikmache in der Bevölkerung zu reduzieren. Wenn Hilfen, dann so dass ein Mindesteinkommen auch gesichert ist. Sogar mit Hartz4 bekommt eine Sozialhilfe, Zahnärzte bekommen nur ein Teil der Fixkosten und Gehälter ersetzt, wie sie aber privat auch überleben scheint niemanden zu interessieren. Wenn es dann kein Kurzarbeitergeld mehr gibt, will ich lieber keine anderen Beilhilfen nicht als Kredit Es tritt ja erst rückwirkend der befürchtete finanzielle Engpass ein (nach einem Quartal ist abzuschätzen in wieweit). Zur Sicherheit der Liquidität sollten Gelder ausbezahlt werden (z. B. eine Corona-Soforthilfe für Zahnärzte) die im Nachhinein, wenn keine Verschuldung stattfindet, zurückbezahlt werden. Außerdem werden aufgrund der Krise dieses Jahr die Patientenzahlen weiter drastisch zurückgehen. Bis ins 4. Quartal wird kein "Normalbetrieb" in der Zahnarztpraxis aufrechterhalten werden können. Punktwertanhebung in der GOZ wäre deutlich sinnvoller und würde uns viel mehr helfen, als Finanzhilfen mit Auflagen. Ein Erhöhung des Punktwertes im Bereich der GKV im allgemeinen 5% ( Inflation) und zusätzlich um 10% z.B. für einen bestimmten Zeitraum ( nach dem Modell MWST in der Gastronomie) wäre denkbar!. geringere Ablehnungspolitik der PKV bei eingereichten Behandlungsplänen. Anhebung der GOZ in allen Bereichen. Anpassung an die tatsächlichen Kosten und zusätzlich wegen der erhöhten Hygienemaßnahmen. Diese werden auch nach Corona bestehen bleiben! Eindeutige Zusage, daß wir Kurzarbeitergeld für unsere Mitarbeiterinnen bekommen Wenn wir ordentliche Honorare bekommen würden bräuchten wir keine Zuschüsse! Lieber vernünftige Honorare! Dann braucht es auch keine Zuschüsse Es kommt die Vermögensabgabe. Vorschlag: Doppelte Vorstandsvergütung für KZVB- Vorstand wegen Überlastung. Fragen 3 - 10 und 12 können derzeit aufgrund der noch fehlenden BWA 04/2020 nicht aussagekräftig beantwortet werden. wo bleibt der ausgleich der immens gestiegenen hygienekosten bei de gkv? entlastung bei den immensen und sinnlosen kosten für validierungen, dokupflichten, ti, qm etcpp.? 4 Wochen praxis fast total Ausfall ist nicht aufholbar. Ausgaben 35Teuro laufende Kosten. Apobank Nbg. lässt keine Tilgung aussetzen zu, kein öffentliches Darlehen, will Bereitstellungskredit auf Abruf. Allgemein: dauerhafte Reduzierung des Einkommenssteuersatzes und der Ärzteversorgungsbeiträge für Mediziner Was sollen diese? Ein gewisses Risiko als Selbstständiger ist sozusagen systemimmanent. Nach ein paar Wochen nach Mutti zu rufen, ist armselig. Der Umgang und die Bewertung der Krise ist unausgewogen Nicht durchsetzbar ich halte Honorarerhöhungen seitens der PKV für schon längst überfällig und seitens der GKV für angebracht
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20/5/2020

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