Kein postalischer Versand der Kontoauszüge der KZVB - ZZB informiert

5/5/20
Praxisführung

ZZB informiert:  

Viele Zahnärztinnen und Zahnärzte in Bayern sind überrascht. Denn sie erhielten keine Kontoauszüge ihrer Abrechnung von der KZVB.

Erst auf der Homepage findet man die Begründung:  

Kein postalischer Versand der Kontoauszüge der KZVB

„Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und des weiterhin eingeschränkten Geschäftsbetriebs der KZVB können wir Ihnen die abrechnungsbegründenden Unterlagen und den Kontoauszug nicht mehr wie gewohnt postalisch zustellen. Sie können diese jedoch vollständig über Ihren KZVB-Zugang bei Abrechnung Online unter der Rubrik „Dokumente“abrufen. Wir schränken den arbeitsintensiven postalischen Versand wegen Personalmangel ein und um Ihnen vor allem den Zahlungsfluss uneingeschränkt gewährleisten zu können.“
 

Hierzu ein Kommentar von Dr. Eberhard Siegle: 

Dies ist natürlich mehr als ein Armutszeugnis. Dieser Versand ist ja weitgehend automatisiert und wenig personalintensiv. Eine Veröffentlichung (sogar noch versteckt) auf der Homepage erfüllt natürlich nicht die rechtlichen Voraussetzungen für Abrechnungsmitteilungen. Wenn auch der Konto-Avis kein Bescheid ist, so sind die anderen Dokumente (z.B. sachlich-rechnerischen Richtigstellung) dies sehr wohl. Rechtskraft erlangen kann nur ein schriftlicher Bescheid (aber ohne Rechtsbehelfsbelehrung läuft keine Frist an!) oder (in wenigen Ausnahmefällen) auch ein mündlicher Bescheid,der später schriftlich beurkundet wird. Auch dann beginnen Fristen frühestens mit der schriftlichen Beurkundung zu laufen
 
Ob sich die KZVB bewusst ist, auf welchem dünnen Eis sie sich gerade bewegt? Ist der Vorstand gerade ausschließlich damit beschäftigt,die Berichterstattung im Mitteilungsblatt des ZBV Oberbayern bezüglich der Zulassungsangelegenheit eines oberbayerischen Kollegen als unwahr zu bezeichnen und einen nicht näher beschriebenen Personenkreis mit Lügen zu verwirren?

Dr. Eberhard Siegle, LL.M.
Zahnarzt Master of Laws Medizinrecht

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Kommentare zur Frage " .Halten Sie staatliche Finanzhilfen für Zahnarztpraxen für notwendig: - Jahr 2019 war das beste. es würde reichen wenn der Staat auf die Zuzahlung der Einkommenssteuer gegenüber 2018 verzichten würde. Dann bräuchte man kein zusätzliches Almosen mehr. Die Nachzahlung der Steuer für das Jahr 2019 kann man dann für das stopfen der Löcher im diesem Jahr 2020 verwenden. Notwendig halte ich es für solche, die es aufgrund ihrer Praxiszahlen wirklich brauchen (unter strenger Berücksichtigung ihrer privaten Notwendigkeiten und der vorhandenen Praxisrücklagen!). Einen Ausgleich für entgangenen Umsatz wäre nur recht und gerecht - wenn man sieht, wer so alles wie unterstützt wird!!! Nur für Neugründung, max bis 5 Jahre nach Start. D Wenn KUG umgesetzt wird, dann keine weitere Maßnahme notwendig. Dann aber Konsequenzen wie Entlassungen erforderlich. Eine Hygieneausgleich ist absolut erforderlich. Eventuell ja, aber nicht mit der Gießkanne. Ja, aber was hilft eine Antragsfrist für die staatliche Hilfe bis Ende Mai 2020, wenn die Folgen erst im 3. + 4. Quartal sichtbar werden. Und die versprochene Auszahlung von 90% des Vorjahresumsatzes (was würde da eigentlich alles mit einbezogen, nur KCH?) wäre ja mittlerweile auch nur noch ein Kredit... Zudem denke ich, wird die Bereitschaft der Patienten für Zuzahlungen/kostenintensiver ZE wg. Angst vor Arbeitslosigkeit sinken... Führen Sie die Befragung mal am Ende des Jahres oder Anfang nächstes Jahr durch. Dann werden die Probleme richtig kommen. Nicht in der Form wie jetzt - Konjukturprogramm - höhere Zuzahlungen für PZR / ZE als Nachfrageanreiz wäre sinnvoll! Ja, aber nicht nur für März- Mai, denn das dicke Ende kommt noch, weil die Patienten kein Geld mehr für Zuzahlungen oder ZE haben. Es wurden schon Planungstermine für den Herbst storniert. Aufhebung des Budgets für Ärzte und Zahnärzte!!!! Ich bin selbständiger Unternehmer und kein Bettler. Wer nicht damit umgehen kann soll sich verbeamten lassen oder Landwirt werden. Steuersenkungen Wenn notwendig natürlich! Viel besser wäre es die übertrieben Einschränkungen und die Panikmache in der Bevölkerung zu reduzieren. Wenn Hilfen, dann so dass ein Mindesteinkommen auch gesichert ist. Sogar mit Hartz4 bekommt eine Sozialhilfe, Zahnärzte bekommen nur ein Teil der Fixkosten und Gehälter ersetzt, wie sie aber privat auch überleben scheint niemanden zu interessieren. Wenn es dann kein Kurzarbeitergeld mehr gibt, will ich lieber keine anderen Beilhilfen nicht als Kredit Es tritt ja erst rückwirkend der befürchtete finanzielle Engpass ein (nach einem Quartal ist abzuschätzen in wieweit). Zur Sicherheit der Liquidität sollten Gelder ausbezahlt werden (z. B. eine Corona-Soforthilfe für Zahnärzte) die im Nachhinein, wenn keine Verschuldung stattfindet, zurückbezahlt werden. Außerdem werden aufgrund der Krise dieses Jahr die Patientenzahlen weiter drastisch zurückgehen. Bis ins 4. Quartal wird kein "Normalbetrieb" in der Zahnarztpraxis aufrechterhalten werden können. Punktwertanhebung in der GOZ wäre deutlich sinnvoller und würde uns viel mehr helfen, als Finanzhilfen mit Auflagen. Ein Erhöhung des Punktwertes im Bereich der GKV im allgemeinen 5% ( Inflation) und zusätzlich um 10% z.B. für einen bestimmten Zeitraum ( nach dem Modell MWST in der Gastronomie) wäre denkbar!. geringere Ablehnungspolitik der PKV bei eingereichten Behandlungsplänen. Anhebung der GOZ in allen Bereichen. Anpassung an die tatsächlichen Kosten und zusätzlich wegen der erhöhten Hygienemaßnahmen. Diese werden auch nach Corona bestehen bleiben! Eindeutige Zusage, daß wir Kurzarbeitergeld für unsere Mitarbeiterinnen bekommen Wenn wir ordentliche Honorare bekommen würden bräuchten wir keine Zuschüsse! Lieber vernünftige Honorare! Dann braucht es auch keine Zuschüsse Es kommt die Vermögensabgabe. Vorschlag: Doppelte Vorstandsvergütung für KZVB- Vorstand wegen Überlastung. Fragen 3 - 10 und 12 können derzeit aufgrund der noch fehlenden BWA 04/2020 nicht aussagekräftig beantwortet werden. wo bleibt der ausgleich der immens gestiegenen hygienekosten bei de gkv? entlastung bei den immensen und sinnlosen kosten für validierungen, dokupflichten, ti, qm etcpp.? 4 Wochen praxis fast total Ausfall ist nicht aufholbar. Ausgaben 35Teuro laufende Kosten. Apobank Nbg. lässt keine Tilgung aussetzen zu, kein öffentliches Darlehen, will Bereitstellungskredit auf Abruf. Allgemein: dauerhafte Reduzierung des Einkommenssteuersatzes und der Ärzteversorgungsbeiträge für Mediziner Was sollen diese? Ein gewisses Risiko als Selbstständiger ist sozusagen systemimmanent. Nach ein paar Wochen nach Mutti zu rufen, ist armselig. Der Umgang und die Bewertung der Krise ist unausgewogen Nicht durchsetzbar ich halte Honorarerhöhungen seitens der PKV für schon längst überfällig und seitens der GKV für angebracht
Dr. Alois Stiegelmayr
20/5/2020

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