Was ist los in Schwaben, Herr Berger?

9/10/18
Standespolitik

Kammerwahlen und ZBV Wahlen in Schwaben durch Fehler überschattet

Erst versemmelt der von Zahnarzt Christian Berger, vom Freien Verband Deutscher Zahnärzte, geführte ZBV Schwaben den Termin für die Wahl der Delegierten für den Zahnärztlichen Bezirksverband Schwaben  durch fehlerhafte Wahlbekanntmachung.

Deshalb musste für diese Wahl eine gesonderte Wahlzeit eingerichtet werden. Diese beginnt heute, den 9.Oktober 2018 und endet am 18.Oktober.

Dann versuchte Berger Beilagen und Anzeigen der oppositionellen Mitbewerber von Zukunft Zahnärzte Schwaben mit Tricks im Zahnärztliche Nachrichten Schwaben (ZNS) zu verhindern.

Als dies nicht gelang wurde die rechtzeitige Veröffentlichung des ZNS verzögert- bis heute, nach Beginn der Wahlzeit, sind die zahnärztlichen Nachrichten Schwaben für Oktober nicht online gestellt und nicht in den Praxen auf dem Postweg eingetroffen.  

Dieses Vorgehen benachteiligt die Kandidaten der oppositionellen Gruppe Zukunft Zahnärzte Schwaben- ZZS, die ihre Anzeige nicht mehr rechtzeitig an die Wählerinnen und an die Wähler bringen kann.  

Wie jetzt bekannt wurde, muss sogar die Auszählung der Stimmen für die BLZK -Wahl erneut vorgenommen werden, weil Fehler bei der Auszählung der Stimmen festgestellt wurden.

Dies alles zeigt ein desaströses Bild der gegenwärtigen Standesvertretung in Schwaben.

Aus diesem Grunde veröffentlicht ZZB im folgenden Newsletter die bisher unterdrückte Anzeige von  Zukunft Zahnärzte Schwaben (ZZS) für die Wahlen der Delegierten zum zahnärztlichen Bezirksverband Schwaben.  

 Dr. Armin Walter

 

Anzeige der Berufsverbandes Zukunft Zahnärzte Schwaben

ZZS    die bessere Wahl    

                                                                                                                       

Sehr geehrte Frau Kollegin,

sehr geehrter Herr Kollege

 

Leider ist uns, ZZS (Zahnärzte Zukunft Schwaben) der Zugang zum redaktionellen Teil der ZNS verwehrt. Deshalb wenden wir uns mit dieser Anzeige heute an Sie. Sie st von uns selbst finanziert im Gegensatz zu über Mitgliedsbeiträge finanzierter indirekter Wahlwerbung der politischen Mitbewerber.

Was wurde in den letzten Jahren aus dem immer wieder so hoch gelobten schwäbischen Weg?

Bezeichnend ist der recht chaotische Ablauf der heurigen BLZK- und ZBV-Wahlen.Bekanntmachungen mussten berichtigt, Termine mussten verschoben werden, manche konnten gar nicht eingehalten werden; jüngst wurden auch noch unkorrekte Wahlunterlagen verschickt, sicher auch ein Tribut an die überkomplexen vor vier Jahren vom Vorsitzenden so sehr gelobten neuen Regelungen.

Die Liberalität ging in Schwaben fast völlig verloren Wir hatten schon Schwierigkeiten,unseren Wahlflyer den ZNS beizulegen. Andere Meinungen,andere Gruppierungen als dem Vorstand genehme haben keine Chance in den ZNS zu Wort zu kommen. Mitgliederversammlungen, eigentlich eines der beiden Organe des ZBVs, verkommen zu erweiterten Vorstandssitzungen und werden unattraktiv gehalten.

Inden vergangenen Jahren hörte man aus dem schwäbischen GOZ-Referat, einst Highlight in der bayerischen Standespolitik, gar nichts mehr. Statt das Wissen von Zahnärzten in diesem Bereich zu nutzen, greift man nun , wie zum Beispiel beider mit viel Aufwand publizierten Analogliste, auf Know how von Nicht-Zahnärzten zurück, da eigenes Wissen scheinbar nicht mehr vorhanden ist. Der direkte Vergleich des Vorsitzenden von BEMA und GOZ zeigt, dass die Honorarentwicklung im privaten Bereich total verschlafen wurde. Stattdessen meinte der Vorsitzende,er könnte mit der direkten Anrufung des Bundesverfassungsgerichtes die neue GOZ aus den Angeln heben und hat sich dabei – vorhersehbar - sichtlich verhoben. Die Richter ließen ihn abblitzen.

Da ist übrigens ein gutes Beispiel, wie der ZBV immer mehr juristische Aspekte in den Vordergrund schiebt, ihnen Vorschub leistet, statt dem zahnärztlichen Sachverstand mehr Gewicht zu verleihen. Seitenlange Statements von Rechtsgelehrten,Interviews mit Staatsanwälten in den ZNS zeugen davon.

Die sogenannte „stichprobenartige“ Überprüfung durch das Gewerbeaufsichtsamt Augsburg, als ein grandioser Verhandlungserfolg propagiert, hat wohl fast jede Praxis in Schwaben zu spüren bekommen mit Kosten bis in den fünfstelligen Bereich.

 

 

Textfeld: Anzeige

   

  

Textfeld: Anzeige

 Die beliebte „Winterfortbildung“ wurde ersatzlos gestrichen. Obwohl ich immer wieder versuchte als Bezirksstellenvorsitzende mit dem Referenten zusammenzuarbeiten, war die Bereitschaft des ZBVs zur Kooperation nicht vorhanden. Konfrontation war gewollt. Postenpatronage für die eigene „Partei“wird ohne Rücksicht auf dem Rücken der Zahnärzte durchgedrückt. Die Kosten hierfür steigen, in manchen Bereichen um über 300%, nach Ansicht des Haushaltsreferenten ist das fair. Derweilen nehmen Reglementierungen fast ungebremst zu. Teilweise wirkte der ZBV recht unvorbereitet. So boten wir als erste kostenlose Informationsveranstaltungen zur Datenschutzgrundverordnung an. Brandschutzhelferkurse organisieren wir kostengünstig seit Anfang des Jahres.Jetzt hat der zuständige Referent des ZBV dieses Feld auch entdeckt, gerade noch rechtzeitig vor den Wahlen und deutlich teurer – die einzige Aktion aus dieser Ecke während der letzten Jahre.

Jetzt hat der ZBV auch noch das Eindringen von Finanzinvestoren in die Zahnheilkunde entdeckt, obwohl das Problem schon seit über 20 Jahren virulent ist. Es fehlt an Weitsicht und Visionen.

Der „Schwäbische Weg“ ist mittlerweile zu einem Holzweg verkommen.

Wählen sie diesen Vorstand ab. Wählen Sie die Kandidaten von ZZS. Wir stehen für liberale Vielfalt, Networking und fachliche sowie standespolitische Kompetenz, weniger Reglementierung, mehr Service und bessere Honorierung zum Wohle der schwäbischen Zahnärzte.

 

 

Barbara Mattner

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